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ÖlZulaufleitung für Turbo von wo 318is? - Motoren: Umbau & Tuning

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Beitrag von: driftdude
Date: 14.07.2013
Thema: ÖlZulaufleitung für Turbo von wo 318is?
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Dieser Beitrag wurde vom Moderator Weiß-Blau-Fan-Rude am 15.07.2013 um 12:38:47 aus dem Forum "3er BMW - E36" in dieses Forum verschoben.

Moin,
Kann mir jemand sagen von wo aus ich am besten die Ölleitung Anschließen kann bzw wo ich rangehen soll? (Zulaufleitung Turbo, Hochdruckleitung)
ist ein 318is

mfg Pascal

Bearbeitet von: Weiß-Blau-Fan-Rude am 15.07.2013 um 12:38:47


Antworten:
Autor: bmw318isturbofahrer
Datum: 14.07.2013
Antwort:
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An die Ölwanne

Loch Bohren

Gewinde schneiden

Dichtung drunter

Fitting rein!
Autor: driftdude
Datum: 14.07.2013
Antwort:
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Ja Rücklauf ist mir klar. Den zulauf bin ich mir nicht sicher. .
Autor: bmw318isturbofahrer
Datum: 15.07.2013
Antwort:
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Achso

Ölfiltergehäuse hat unten ne Inbusschraube!

Die Rausdrehen und Fittig setzen!
Autor: driftdude
Datum: 15.07.2013
Antwort:
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Okay vielen dank :-)
Autor: bmw318isturbofahrer
Datum: 15.07.2013
Antwort:
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Hinter der Schraube befindet sich der Ölkanal der direkt von der Ölpumpe kommt!
Autor: Alex T.
Datum: 16.07.2013
Antwort:
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Moin,
habe noch einen M42 rumzuliegen und einen e21 rumzustehen. Mein Gedanke ist beides zusammen zufügen und dann gleich auf Turbo um zubauen.

Fragen:
Welchen Krümmer? Eigenbau oder gibts was fertiges in D?
Welcher Lader wäre empfehlenswert?
bis 1 bar LD sollte doch der org.Motor halten. Was kommt da zirka an Leistung raus?

Danke und Gruß...
BMW, wat sonst...
Asphaltfieber 2013 12,8s @ 183 kmh, Platz 3 in der Klasse über 4,5ltr.
Autor: Performances
Datum: 16.07.2013
Antwort:
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Krümmer gibt es fertige.
Bei einem so kleinvolumigen Motor sollte sich etwas wie der KKK K03s oder K04 doch anbieten.
Aber Bitte lass die Finger vom KKK K04-001 , dass sind absolute Mülllader.
Ansonten mal das Garrett, KKK Lager durchsuchen (bei Holset, Turbotecnics und Co. wirst du wahrscheinlich nur zu große Lader finden).
Kommt aber auch immer darauf an welche Leistung du anpeilst.

1Bar LD ... ohne Reduzierplatte oder geänderte Kolben wird dass aber nichts und selbst dann würde ich nicht auf die Haltbarkeit setzen.
Ohne Änderungen am Motor würde ich nicht mehr als 0,4-0,5 Bar fahren wollen.
Bedenke auch dass es nicht einfach mit Turbo , Krümmer, Downpipe ... getan ist.
Ein Fahrzeug besteht noch aus mehr Teilen und so ein Turboumbau lässt sich oft auch nicht ganz so leicht abstimmen.

Um es einmal vereinfacht auszudrücken ...
Großer Lader + wenig Ladedruck => weniger Verschleiß bei gleichem Luftmassestrom, dafür etwas schlechteres Ansprechverhalten.
Bei einem kleineren Lader brauchst du also mehr Ladedruck um gleich oder mehr Luftmassen zu bewegen.
Der Ladedruck ist nicht so wichtig für die Leistung, da wie du siehst auch mit weniger Ladedruck die selben Luftmassen bewegen kannst.

Mit einem 500€ Chinalader wirst du keinen Spaß haben.
Budget würde ich unter 5000€ garnicht dran denken einen Umbau zu wagen, dass ist dann aber schon nur das nötigste.


Bearbeitet von: Performances am 16.07.2013 um 09:53:50

Bearbeitet von: Performances am 16.07.2013 um 13:37:40
Ein flotter 3er macht immer Spaß.
Autor: schwarzweiß
Datum: 16.07.2013
Antwort:
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Zitat:



Um es einmal vereinfacht auszudrücken ...
Großer Lader + wenig Ladedruck => weniger Verschleiß bei gleichem Luftmassestrom, dafür etwas schlechteres Ansprechverhalten.
Bei einem kleineren Lader brauchst du also mehr Ladedruck um gleich oder mehr Luftmassen zu bewegen.
Der Ladedruck ist nicht so wichtig für die Leistung, da wie du siehst auch mit weniger Ladedruck die selben Luftmassen bewegen kannst.

Bearbeitet von: Performances am 16.07.2013 um 09:53:50

(Zitat von: Performances)





Volumenstrom = Massenstrom / Dichte, um also bei gleichem Volumenstrom den Massestrom zu erhöhen, musst du zwangsläufig die Dichte erhöhen. Dichte von Gasen steigt linear mit dem Druck (bei gleicher Temperatur).

Wieso sollte also ein kleiner Lader mehr Druck brauchen für die gleiche Masse ? Dies wäre nur bei einem kleineren Volumenstrom der Fall. Der Volumenstrom [m³/s] hängt aber von der Drehzahl [1/s] und dem Hubraum [m³] des Motors ab und ist unabhängig von der Ladung. Oder werden die Kolben bei höherer Ladung plötzlich größer :D

2000 [cm³] * 0,5 (4-Takter) * 6000 [1/min] = 6 [m³/min]

Dichte Luft: 1,2014 [Kg/m³] @1bar, 20°C

Massenstrom [Kg/s] = Volumenstrom * Dichte = 6 [m³/min] * 1,2014 [Kg/m³] = 7,21 [Kg/min]

PS:
Entspricht bei Lambda 1 ungefähr 42l Krafstoff pro Stunde. Bei 200km/h wären das ungefähr 21l/100km.



Autor: Performances
Datum: 16.07.2013
Antwort:
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Es war so gemeint, dass man mit einem größeren Lader (die meistens auch einen größeren Verdichter und ein Turbine mit besserem Wirkungsgrad hat) gleich viel Luftmenge in den Motor gelangt. Oder steh ich da gerade auf dem Schlauch?
Mit dem ganzen wollte ich eig. auch nur aussagen, dass der LD nicht eine so gute Bemessung für die Leistung ist, da diese ja von der geförderten Menge abhängt ...



Bearbeitet von: Performances am 16.07.2013 um 14:07:10
Ein flotter 3er macht immer Spaß.
Autor: schwarzweiß
Datum: 16.07.2013
Antwort:
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Zitat:



Es war so gemeint, dass man mit einem größeren Lader (die meistens auch einen größeren Verdichter und ein Turbine mit besserem Wirkungsgrad hat) gleich viel Luftmenge in den Motor gelangt. Oder steh ich da gerade auf dem Schlauch?

(Zitat von: Performances)




Der Wirkungsgrad ist nicht Pauschal, sondern liegt im Arbeitspunkt des Laders. Ein kleinerer Lader hat daher bei kleinen Abgasströmen (kleiner Motor, kleine Drehzahl) einen höheren Wirkungsgrad (Verhältnis aus eingeführter und ausgeführter Leistung) als ein großer Lader. Dessen besserer Wirkungsgrad ist eher bei größeren Motoren oder höheren Drehzahlen zu suchen. Deswegen haben die neuen Motoren ja auch zwei parallele Lader, einer für kleine und einer für hohe Drehzahlen, um den jeweilig besten Wirkungsgrad anzufahren und somit die meiste Leistung bei gleichzeitig geringsten Verbrauch zu haben.


Zitat:



Mit dem ganzen wollte ich eig. auch nur aussagen, dass der LD nicht eine so gute Bemessung für die Leistung ist, da diese ja von der geförderten Menge abhängt ...

(Zitat von: Performances)




Die geförderte Masse hängt linear vom Ladedruck ab. (ideal betrachtet bei gleicher Temperatur)

mehr Luftmasse = mehr Sauerstoffmasse = mehr Verbrennung von Kraftstoff = mehr Leistung

Das ist ja das erste was Chiptuner bei Diesel Motoren machen, einfach den LD erhöhen ;-)


Autor: Performances
Datum: 16.07.2013
Antwort:
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Beim Diesel wird doch zu erst einmal hauptsächlich an der Einspritzmenge und Einspritzdruck gedreht?
Weil Luft hat der Diesel doch genug im Gegensatz zum Benziner?


Ein flotter 3er macht immer Spaß.
Autor: schwarzweiß
Datum: 16.07.2013
Antwort:
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Zitat:


Beim Diesel wird doch zu erst einmal hauptsächlich an der Einspritzmenge und Einspritzdruck gedreht?
Weil Luft hat der Diesel doch genug im Gegensatz zum Benziner?

(Zitat von: Performances)




Der normale Diesel liegt bei Maximallast bereits knapp unter der Rußgrenze. Würdest du nur die Einspritzmenge erhöhen, ohne gleichzeitig auch mehr Luft hinzuzufügen, hättest du eine stark Rußende Verbrennung. Also ist auch hier die Anhebung des Ladedrucks unerlässlich.

Die meisten Dieselmotoren werden schon von Werk über den Ladedruck gedrosselt (Haltbarkeit, Kraftstoffverbrauch, Emissionsgrenzen, Kundenakzeptanz, Getriebebelastung, ...). Es ist hier ein leichtes mit dem richtigen Datenstand die ursprünglich berechnete Leistung rauszuholen. Das wär dann nicht mal tuning, sonder eigentlich nur entdrosseln.





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